Die kulturelle Nachnutzung der ehemaligen Sargerzeugung Atzgersdorf hat durch die SHIFT-Förderung eindeutig an Tempo und Bekanntheit gewonnen. Einer der größten Wiener Bezirke ist damit erstmals mit einem „Ort“ in die öffentliche, kulturelle Wahrnehmung gerückt. Im Vordergrund stand der Begriff der kulturellen Vielfalt mit dem Begehren, niemanden auszugrenzen und Experimente in der kulturellen Landschaft der Stadt zu ermöglichen. Theater, Junger Zirkus, Konzerte und Nachwuchsbands kamen ebenso auf die Bühne wie Kunstausstellungen, Kinderworkshops und Lesungen im literarischen Garten, in dem auch das „Kleinste Gasthaus der Welt“ zu bewundern war und ist.
Bei einem „Achterl im Hof“ oder einem „Bier nach Vier“ wurden auch Nachbar:innen ohne große Kulturaffinität eingeladen, den Ort in seiner neuen Funktion kennenzulernen. Die Verbindung von Exzellenzkultur und Laiengruppen war eine der spannendsten Aufgaben dieses Projektes.
Programm: Juli 2017 – Juni 2018
F23, Breitenfurter Straße, 1230
