Das Projektteam begann 2015 Interviews mit Sexarbeiter:innen aus Österreich auszuarbeiten und nutzte eine vom EU-COST-Forschungsnetzwerk organisierte Konferenz, um Gespräche mit Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen zu diesem Thema zu führen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen wurde das – im öffentlichen Diskurs allzu gern verdrängte – Thema der Sexarbeit durchleuchtet.
Das Projekt konnte durch die Medienaktivitäten der Initiator:innen eine große Öffentlichkeit erreichen und öffnete Raum für Diskussion zum Thema Stigmatisierung von Sexarbeiter:innen sowie zu notwendigen politischen Maßnahmen – sowohl auf der Straße als auch bei den Veranstaltungen. Die Zusammenarbeit und der Austausch unter den Sexworker:innen, Aktivist:innen, Politiker:innen, Jurist:innen, NGO-Mitarbeiter:innen, Soziolog:innen, Mediziner:innen, Politikwissenschaftler:innen, Philosoph:innen, Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen hat die Perspektive aller Mitwirkenden erweitert, unkonventionelle Zugangsweisen eröffnet und ein tragfähiges Netzwerk für zukünftige Aktivitäten geschaffen.
Das Projekt wurde auf der Website www.lustwerkstatt.at und mit einer Broschüre in der Zeitschrift „Augustin“ präsentiert.
