EinStaat – Konfliktzonen Kunst & Denkkollektive / OneState Embassy Art Collective

Common Ground – Deconstructing Walls: A Palestinian Israeli dialogue – Narrative & Recognition

Vergangen
Fr 27. Februar 2026, 18:00–20:30
  • Datum:

***English version below***

Sprache: Das Symposium findet auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt.

Diese Symposiumsreihe “Common Ground – Deconstructing Walls” soll eine künstlerische und aktivistische Intervention sein, die den Dialog und das Verständnis innerhalb der mannigfaltigen und manchmal gespaltenen Wiener Gesellschaft und darüber hinaus in Bezug auf Palästina und Israel fördert. Dies findet vor dem Hintergrund sich vertiefender Spaltungen, Entmenschlichung und Gewalt, angefangen bei der ethnischen Säuberung im Jahr 1947 über die Jahre der Besatzung bis hin zu gegenseitiger Gewalt, die in dem Massaker der Hamas am 7. Oktober und dem Völkermord in Gaza gipfelte, statt.

Unter Einbeziehung von Expert*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Vertreter*innen von Menschenrechts- und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Region und Europa beleuchtet diese Veranstaltungsreihe, wie Rechenschaftspflicht und Versöhnung im Kontext eines vorherrschenden Machtungleichgewichts und anhaltender struktureller Unterdrückung verfolgt werden können.

Die dritte Veranstaltung der Reihe, mit dem Titel “Narrativ & Anerkennung“, konzentriert sich darauf, wer gesehen wird, wer gehört wird und wessen Geschichten das öffentliche Verständnis prägen dürfen. Sie untersucht, wie dominante israelische Narrative die gelebten Erfahrungen der Palästinenser*innen systematisch marginalisieren, historische und anhaltende Ungerechtigkeiten leugnen und die Politik der Vertreibung, Besatzung und Massengewalt normalisieren. Die Veranstaltung befasst sich damit, wie dieses Ungleichgewicht der Anerkennung anhaltenden Schaden verursacht, die Übernahme von Verantwortung unterwandert und bedeutende politische und soziale Veränderungen blockiert.

Auf der Grundlage der Arbeit und Perspektiven von Expert*innen und Künstler*innen bringt das Symposium Praktiker*innen zusammen, deren Fachgebiete direkt mit der Produktion und Anfechtung von Narrativen zu tun haben. Anhand von rechtlichen Analysen, künstlerischer Praxis und kritischer Reflexion untersuchen die Referent*innen, wie palästinensische Stimmen durch institutionelle Rahmenbedingungen, Rechtssysteme und kulturelle Repräsentation strukturell ausgeschlossen werden. Die Rückeroberung des narrativen Raums wird nicht als symbolische Anerkennung betrachtet, sondern als notwendige Voraussetzung für Rechenschaftspflicht, politische Verantwortung und eine Zukunft, die auf Gerechtigkeit statt auf Verleugnung basiert.

Details zum Programm

 

***English version***

Language: The symposium will be held in English with German translation.

This symposium series presents an intervention of art and activism promoting dialogue and understanding within the diverse and sometimes divided Viennese society and beyond, regarding Palestine and Israel. In the wake of deepening divisions, dehumanization, and violence, from the ethnic cleansing in 1947, throughout the years of occupation, and reciprocal violence culminating in the Hamas massacre on October 7th and the genocide in Gaza.

By engaging experts, activists, artists, and representatives from human rights and civil society organizations across the region and Europe, this series of events explores how accountability and reconciliation might be pursued in the context of a prevailing power imbalance and continued structural oppression.

The third event in the series, Narrative & Recognition, focuses on who is seen, who is heard, and whose stories are allowed to shape public understanding. It examines how dominant Israeli narratives systematically marginalize Palestinian lived experiences, deny historical and ongoing injustices, and normalize policies of displacement, occupation, and mass violence. The event addresses how this imbalance of recognition fuels continued harm, silences accountability, and blocks meaningful political and social change.

Drawing on the work and perspectives of experts and artists, the symposium brings together practitioners whose fields are directly implicated in the production and contestation of narratives; Through legal analysis, artistic practice, and critical reflection, the speakers will examine how Palestinian voices are structurally excluded through institutional frameworks, juridical regimes and cultural representation.

Reclaiming narrative space is approached not as symbolic recognition, but as a necessary condition of accountability, political responsibility, and any future grounded in justice rather than denial.

More details about the program 

Tickets

  • Eintritt frei
  • Reservierung/Voranmeldung: möglich

Kontakt

Veranstaltungsort

VeranstaltungsortAtelierhaus der Akademie der Bildenden Künste
Barrierefrei Ja
Öffentliche Anbindung U-Bahn: U1 U2 U3 U4 Tram: Line 1 Line 62 Bus: 57A 59A